Sexualltherapie
Im Rahmen der verhaltenstherapeutisch orientierten Sexualtherapie behandle ich Paare (und auch Einzelpatienten), die u. a. unter folgenden Störungen leiden: Erektions- und Ejakulationsstörung, Libidoverlust, Vaginismus, Dyspareunie. In der Sexualtherapie lernen Sie einen neuen (angstfreien) Umgang mit der Sexualität. Wichtig ist, dass Sie dabei einerseits neue Verhaltensmuster ausprobieren, andererseits wird die Therapie um kognitive Aspekte sowie Entspannungstechniken ergänzt.
 
Nicht selten z.B. bei Frauen, die unter Vaginismus leiden, kommt es zu einer derartig starken physiologischen Verspannung und Verkrampfung im Genitalbereich, dass ein Vollziehen des Geschlechtsaktes nicht möglich ist. Kognitive (das Denken betreffende) Aspekte z.B. in Form von sich selbst erfüllenden Prophezeiungen verstärken negativ die körperliche Komponente: Die „erwartete“ muskuläre Verkrampfung tritt ein, das Einführen ist nicht möglich, die Frau erlebt nur die Bestätigung ihrer Befürchtung und nimmt sich als „nicht gesund“ wahr: „Mit mir stimmt was nicht“.

Ähnlich führt bei Männern, die z.B. unter Erektionsstörungen leiden, oft die körperliche Verkrampfung und die intensive gedankliche Beschäftigung mit dem erwarteten Misserfolg dazu, dass genau das Befürchtete eintritt.

Die Psychotherapie soll helfen, diese eingefahrenen Muster zu unterbrechen und gleichzeitig die Sexualität genießen und angstfrei ausleben zu können. Nach Möglichkeit soll diese Psychotherapieform mit dem Paar durchgeführt werden.
In der Sexualtherapie lernen Sie einen neuen (angstfreien) Umgang mit der Sexualität.

>> ÜBERSICHT Therapieformen